gemäß § 5 SchG Inha­ber­scheck

Öffent­li­che Ver­stei­ge­run­gen wegen ver­trag­li­cher Pfand­rech­te gemäß § 5 SchG Inha­ber­scheck

(1) Der Scheck kann zahl­bar gestellt wer­den:

an eine bestimm­te Per­son, mit oder ohne den aus­drück­li­chen Ver­merk “an Order”;
an eine bestimm­te Per­son, mit dem Ver­merk “nicht an Order” oder mit einem gleich­be­deu­ten­den Ver­merk;
an den Inha­ber.
(2) Ist im Scheck eine bestimm­te Per­son mit dem Zusatz “oder Über­brin­ger” oder mit einem gleich­be­deu­ten­den Ver­merk als Zah­lungs­emp­fän­ger bezeich­net, so gilt der Scheck als auf den Inha­ber gestellt.
(3) Ein Scheck ohne Anga­be des Neh­mers gilt als zahl­bar an den Inha­ber.
 
 

Anmer­kung: Die in ande­ren Län­der übli­che Pra­xis Inha­ber­schecks zu ver­pfän­den, kommt in Deutsch­land kaum zur Anwen­dung.