Deut­sche Pfand­ver­wer­tung — Unse­re Exper­ti­se und Leis­tun­gen im Pfand­recht.

War­um Deut­sche Pfand­ver­wer­tung?

Plan­ba­rer Exit für kom­ple­xe Sicher­hei­ten.

Die Ver­wer­tung ver­pfän­de­ter Unter­neh­mens­an­tei­le, IP-Rech­te oder hoch­wer­ti­ger Sach­gü­ter im Wege der öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung ist ein klar struk­tu­rier­ter und effi­zi­ent umsetz­ba­rer Ver­wer­tungs­weg. Die Deut­sche Pfand­ver­wer­tung stellt hier­für ein end-to-end orga­ni­sier­tes Ver­fah­ren bis zum regis­ter­fä­hi­gen Voll­zug bereit:; es erweist sich als ein­fach, schnell, final und belast­bar.

Für den Pfand­gläu­bi­ger und sei­nen anwalt­li­chen Bera­ter ist der ope­ra­ti­ve Auf­wand dabei gering; im Wesent­li­chen sind ledig­lich fol­gen­de Maß­nah­men zu ver­an­las­sen:

  1. Online-Aus­fül­lung des Pfand­reif­e­for­mu­lars zur Bestä­ti­gung der zivil­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen der Ver­wer­tung;
  2. Bereit­stel­lung der fall­re­le­van­ten Daten und Unter­la­gen zur Ein­schät­zung des Falls und zur Ein­rich­tung des Daten­raums (VDR/NDA bei Rech­ten; eben­falls bei Sach­gü­tern im Fal­le sen­si­bler Infor­ma­tio­nen);
  3. Unter­zeich­nung des Ver­stei­ge­rungs­ver­trags durch ihn selbst oder durch sei­ne Man­dant­schaft.

 

Das gesam­te Ver­fah­ren bis zum Abschluss der Ver­stei­ge­rung wird von der Deut­schen Pfand­ver­wer­tung rechts­kon­form durch­ge­führt. Dies umfasst ins­be­son­de­re Ver­fah­rens- und Com­pli­ance-Set­up, digi­ta­le öffent­li­che Ver­stei­ge­rung, Zuschlag, Zah­lungs- und Voll­zugs­si­cher­heit, Ver­stei­ge­rungs­pro­to­koll sowie die regis­ter­fä­hi­ge Über­tra­gungs­ver­ein­ba­rung im Fal­le von Rech­ten.

Die öffent­li­che Ver­stei­ge­rung ver­pfän­de­ter Unter­neh­mens­an­tei­le und IP-Rech­te sowie Assets erfolgt nach § 1235 BGB, 383 BGB n.F. Die Bestim­mun­gen der ZPO und ZVG sind für den öffent­lich bestell­ten und ver­ei­dig­ten Ver­stei­ge­rer nicht ein­schlä­gig.

 

Öffent­li­che Ver­stei­ge­rung als gesetz­li­cher Mecha­nis­mus mit kla­rer Fina­li­tät.

In Fäl­len, in denen Nach­ver­hand­lung, Pro­lon­ga­ti­on oder frei­hän­di­ger Ver­kauf (§ 1245 BGB) kei­ne trag­fä­hi­ge Abschluss­fä­hig­keit bie­ten, stellt der Gesetz­ge­ber mit der öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung einen stan­dar­di­sier­ten, trans­pa­ren­ten und fina­len Ver­wer­tungs­me­cha­nis­mus zur Ver­fü­gung, der durch die Ein­schal­tung öffent­lich bestell­ter und ver­ei­dig­ter Ver­stei­ge­rer zur Anwen­dung kommt. Für Sicher­hei­ten­neh­mer ent­steht ein plan­ba­rer Exit mit kla­rer Abschluss­wir­kung.

In Share-Pledge- und Distres­sed-Fäl­len unter Zeit­druck agie­ren wir als dis­kre­ter, rechts­kon­for­mer Abschluss­ak­teur. Wir arbei­ten cross-bor­der für Kon­sor­ti­en, Inter­cre­di­tor-Set­ups und inter­na­tio­na­len Finan­zie­run­gen im Kon­text deut­scher Juris­dik­ti­on.

Stan­dar­di­sier­te Ver­fah­rens­lo­gik – durch­gän­gig doku­men­tier­te Exe­cu­ti­on

Als öffent­lich bestell­te und ver­ei­dig­te Ver­stei­ge­rer füh­ren wir Pfand­ver­wer­tun­gen in gesetz­lich vor­ge­se­he­ner Funk­ti­on durch (§ 383 BGB).

Der Zuschlag schließt das Ver­fah­ren rechts­wirk­sam ab; Sig­ning und Clo­sing fal­len zusam­men. Ergeb­nis: kla­re Zeit­ach­se, gesetz­li­che und wirt­schaft­li­che Fina­li­tät.

Der Gesetz­ge­ber stellt ein ein­fa­ches, unbü­ro­kra­ti­sches und markt­ori­en­tier­tes Ver­fah­ren bereit. Unser Allein­stel­lungs­merk­mal ist die von uns ent­wi­ckel­te, stan­dar­di­sier­te End-to-End-Ver­fah­rens­lo­gik für kom­ple­xe Sicher­hei­ten – Exe­cu­ti­on und Doku­men­ta­ti­on im gesetz­li­chen Rah­men. AI set­zen wir DSGVO-kon­form für Bewer­tung, Bie­ter­ak­qui­si­ti­on und Pro­zess­be­schleu­ni­gung ein. Ergeb­nis: schnell in der Umset­zung, trans­pa­rent im Pro­zess, belast­bar doku­men­tiert, haf­tungs­arm und final.

Die öffent­li­che Auk­ti­on ist der gesetz­li­che Regel­fall der Pfand­ver­wer­tung nach §§ 1235 ff. BGB; sie schafft Rechts­klar­heit und End­gül­tig­keit. Die Wert­fest­stel­lung erfolgt nach dem Sur­ro­gats­prin­zip kraft Hoheits­akt.

Rele­vanz für Pri­va­te Debt, Risk Advi­so­ry, Restruk­tu­rie­rung und Wirt­schafts­an­wäl­te

IRR-rele­van­te Para­me­ter (Time-to-Cash / Risk / Fina­li­tät)
Ver­kürz­te Kapi­tal­bin­dung durch plan­ba­re, kur­ze Durch­lauf­zeit; Reduk­ti­on von Closing‑, Re-Tra­ding- und Nach­ver­hand­lungs­ri­si­ken; belast­ba­re Wert­fest­stel­lung durch wett­be­werb­li­che Preis­bil­dung und doku­men­tier­te Ent­schei­dungs­lo­gik.

Exit-Optio­nen / Work­out-Fähig­keit
Plan­ba­re Exit- und Work­out-Struk­tu­ren; belast­ba­re Grund­la­ge für Kredit‑, Reco­very- und Gre­mi­en­ent­schei­dun­gen. Öffent­li­che Ver­stei­ge­rung als klar abge­grenz­ter, gesetz­lich vor­ge­se­he­ner Ver­wer­tungs­me­cha­nis­mus, ins­be­son­de­re wenn bila­te­ra­le Lösun­gen (Ver­hand­lung, Pro­lon­ga­ti­on, frei­hän­di­ger Ver­kauf) nicht trag­fä­hig sind.

Durch­lauf­zeit / Time-to-Cash
Zügi­ge Ver­fah­ren­sum­set­zung ab Auf­trags­er­tei­lung (Regel­lauf­zeit: 3–6 Wochen) mit kla­ren Mei­len­stei­nen: VDR, öffent­li­che Bekannt­ma­chung gemäß § 1237 BGB, Bie­ter­qua­li­fi­ka­ti­on, Auk­ti­on, Zuschlag.

Repu­ta­ti­on / Stake­hol­der-Expo­sure / Haf­tungs­re­duk­ti­on
Wei­sungs­freie und unab­hän­gi­ge Ver­fah­rens­füh­rung, dis­kri­mi­nie­rungs­frei­er Bie­ter­kreis, voll­stän­di­ge Infor­ma­ti­onspa­ri­tät, belast­ba­re Doku­men­ta­ti­ons­spur. Reduk­ti­on von Angreif­bar­keit, Unter­wert­vor­wür­fen und Vor­wür­fen selek­ti­ver Bie­ter­len­kung.

 

Zen­tra­le Punk­te

Die öffent­li­che Ver­stei­ge­rung ist kein Ver­hand­lungs­pro­zess, son­dern ein rechts­kon­for­mes, hoheit­lich legi­ti­mier­tes Ver­fah­ren; der Zuschlag been­det das Ver­fah­ren rechts­ver­bind­lich und schließt jede Nach­ver­hand­lung aus. Sig­ning und Clo­sing fal­len in einem Akt zusam­men (§ 156 BGB) und bewirkt eine Ver­wer­tung mit kla­rer zeit­li­cher und wirt­schaft­li­cher Fina­li­tät:

  • Klar abge­grenz­ter, gesetz­lich vor­ge­se­he­ner Ver­wer­tungs­me­cha­nis­mus; sau­be­re Tren­nung zwi­schen Ver­fah­rens­durch­füh­rung und Rechts­be­ra­tung
  • Plan­ba­re Exit- und Work­out-Struk­tu­ren; belast­ba­re Grund­la­ge für Kredit‑, Reco­very- und Gre­mi­en­ent­schei­dun­gen
  • Kos­ten: Voll­um­fäng­li­che Kos­ten­last beim Schuld­ner als Ver­an­las­ser des Ver­fah­rens.
  • Unwi­der­ruf­li­che Wert­fest­stel­lung kraft Hoheits­akt
  • End­gül­ti­ger Zuschlag statt offe­ner Ver­hand­lungs­pro­zes­se
  • Kei­ne Nach­ver­hand­lung, kein Clo­sing-Risi­ko; kein Re-Tra­ding-Risk
  • Kei­ne fort­lau­fen­den Ver­trags- oder Voll­zugs­ri­si­ken
  • Objek­ti­vier­te, markt­ba­sier­te Preis­fin­dung; Markt­preis­fest­stel­lung durch Wett­be­werb statt bila­te­ra­ler Ver­hand­lung
  • Bei öffent­li­cher Ver­stei­ge­rung von Unter­neh­mens­an­tei­len wie GmbH-Antei­le ersetzt das Ver­stei­ge­rungs­pro­to­koll / Über­tra­gungs­ver­ein­ba­rung die nota­ri­el­le Beur­kun­dung (§ 23 GmbHG) zur Über­tra­gung und Ein­tra­gung in das Han­dels­re­gis­ter.
  • Trans­pa­ren­te Risi­ko­struk­tur („as is“)
  • Redu­zier­te Haf­tungs- und Streit­po­ten­zia­le
  • Kein Ver­wer­tungs­recht des Insol­venz­ver­wal­ters bei ver­pfän­de­ten Rech­ten (kei­ne Anwen­dung des § 166 (1) InsO bei Rech­ten; BGH 27.02.2022 IX ZR 145/21). Ver­wer­tung obliegt dem Pfand­neh­mer – dadurch Haf­tungs­aus­schluss bei mög­li­chen Ansprü­chen ein­zel­ner Gläu­bi­ger oder der Gläu­bi­ger­ver­samm­lung
  • Doku­men­tier­te Ent­schei­dungs- und Zuschlags­lo­gik; hohe Anschluss­fä­hig­keit an inter­ne Ent­schei­dungs- und Prüf­pro­zes­se, voll­stän­di­ge Doku­men­ta­ti­on für Com­pli­ance und Prü­fung.

 

Unse­re Funk­ti­on

Wir sind damit belie­hen, öffent­li­che Ver­stei­ge­run­gen (Public Auc­tions) durch­zu­füh­ren und han­deln hier­bei als Teil der Rechts­pfle­ge im funk­tio­nel­len Sin­ne. Wir sind dabei auf unse­re Unab­hän­gig­keit, Wei­sungs­frei­heit, gewis­sen­haf­te Durch­füh­rung und Ver­schwie­gen­heit gegen­über Drit­ten im Ver­fah­ren ver­ei­digt. Begrün­dung: Der Eigen­tü­mer des Ver­stei­ge­rungs­guts hat auf den Preis und das Min­dest­ge­bot kei­nen Ein­fluss und muss sich des­halb dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass sei­ne Eigen­tums­in­ter­es­sen in beson­ders qua­li­fi­zier­ter Wei­se durch den Ver­stei­ge­rer wahr­ge­nom­men wer­den. Die öffent­li­che Ver­stei­ge­rung hat auf­grund der ein­schlä­gi­gen Bestim­mun­gen des BGB, HGB, GmbHG, AktG, GwG, GewO und VerstV zu erfol­gen. Die Bestim­mun­gen der ZPO, ZVG und GVGA sind für den öffent­lich bestell­ten Ver­stei­ge­rer nicht ein­schlä­gig.

Mit der Novel­lie­rung des § 383 BGB zum 01.01.2025 stellt der Gesetz­ge­ber ein­deu­tig auf den öffent­lich bestell­ten und ver­ei­dig­ten Ver­stei­ge­rer ab. Der zur Durch­füh­rung von öffent­li­chen Ver­stei­ge­run­gen berech­tig­te Per­so­nen­kreis wird defi­niert und qua­li­ta­tiv fokus­siert. Damit wird der Ver­stei­ge­rer nicht nur fak­tisch, son­dern unein­ge­schränkt als Regel­ak­teur nor­ma­tiv ver­an­kert. Der Gesetz­ge­ber hat somit eine kla­re Wer­tungs­ent­schei­dung vor­ge­nom­men. Der Gesetz­ge­ber beab­sich­tigt bei leis­tungs­ge­stör­ten Ver­trags­ver­hält­nis­sen bewusst das Ziel, durch die Fest­le­gung auf den öffent­lich bestell­ten und ver­ei­dig­ten Ver­stei­ge­rer einen effi­zi­en­ten, markt­ori­en­tier­ten und kauf­män­nisch gepräg­ten Lösungs­weg zum Aus­gleich zwi­schen Gläu­bi­ger und Schuld­ner her­bei­zu­füh­ren.

Die öffent­li­che Auk­ti­on als gesetz­lich vor­ge­se­he­ner Regel­fall der Pfand­ver­wer­tung nach §§ 1235 BGB ff. schafft Rechts­klar­heit und End­gül­tig­keit. Der Wert wird nach Sur­ro­gats­prin­zip durch Hoheits­akt im Wege der öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung fest­ge­stellt.

In Son­der­si­tua­tio­nen zählt ein belast­ba­rer, schnel­ler und rechts­kon­for­mer Ver­wer­tungs­weg als fina­ler Abschluss ohne Nach­ver­hand­lung, ins­be­son­de­re wenn Ver­hand­lun­gen, Pro­lon­ga­tio­nen oder frei­hän­di­ger Ver­kauf (§ 1245) zuvor geschei­tert sind.

 

Vor­aus­set­zun­gen für eine ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung der öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung

(1) Bestehen eines bestimm­ten Pfand­rechts
Vor­aus­set­zung der öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung ist das wirk­sa­me Bestehen eines kon­kre­ten, zur Ver­wer­tung berech­ti­gen­den Pfand­rechts.

(2) Bestä­ti­gung der recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen
Der Ver­stei­ge­rer hat sich vor Annah­me des Auf­trags die zivil­recht­li­chen und gewer­be­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen der Ver­wer­tung vom Pfand­neh­mer aus­drück­lich bestä­ti­gen zu las­sen.

(3) Trans­pa­renz
Trans­pa­renz ist durch einen VDR (bei Rech­ten sowie sen­si­blen, hoch­wer­ti­gen Sach­gü­tern) mit den aktu­ell dem Ver­stei­ge­rer bekann­ten und zur Ver­fü­gung gestell­ten ver­wer­tungs­re­le­van­ten Unter­la­gen sicher­zu­stel­len. Bei Rech­ten umfasst dies die Offen­le­gung dem Ver­stei­ge­rer bekann­ter wert­re­le­van­ter Umstän­de, ins­be­son­de­re Ver­bind­lich­kei­ten, recht­li­che und gesell­schafts­recht­li­che Beschrän­kun­gen sowie sons­ti­ge Wert­min­de­rungs­fak­to­ren, jeweils bei voll­stän­di­ger Infor­ma­ti­onspa­ri­tät aller Bie­ter.

(4) Markt­schaf­fung
Der Ver­stei­ge­rer muss kei­nen Markt garan­tie­ren; er darf aber kein Ver­fah­ren durch­füh­ren, bei dem ex ante fest­steht, dass ein Markt bewusst ver­hin­dert wird. Die Ver­stei­ge­rung erfor­dert eine ange­mes­se­ne, zweck­mä­ßi­ge Bekannt­ma­chung (§ 1237 BGB) an den rele­van­ten Erwer­ber­kreis. Maß­geb­lich ist die tat­säch­li­che Her­stel­lung von Wett­be­werb. Ein “Min­dest­stan­dard” für ewai­ge Min­dest­me­di­en oder Reich­wei­ten ist gesetz­lich nicht defi­niert. Die Kom­men­tar­li­te­ra­tur erwähnt zu § 1237 BGB die ord­nungs­ge­mä­ße Bekannt­ma­chung, Zweck­mä­ßig­keit und Wett­be­werbs­er­zeu­gung.

(5) Wei­sungs­frei­heit des Ver­stei­ge­rers
Der Ver­stei­ge­rer muss wei­sungs­frei han­deln; das Ver­fah­ren darf weder durch Art und Umfang der öffent­li­chen Bekannt­ma­chung, der Fest­le­gung des Aus­rufs­prei­ses, im Ablauf und Art und Ort der Durch­füh­rung, noch in der Zuschlags­ent­schei­dung durch Ein­zel­in­ter­es­sen gesteu­ert oder vor­ge­prägt wer­den.

(6) Ange­mes­se­ner Aus­ruf­preis (Ver­mei­dung des Unter­wert­vor­wurfs)
Der Aus­ruf­preis dient aus­schließ­lich der geord­ne­ten Preis­fin­dung und darf nicht als künst­li­cher Mini­mal­wert fest­ge­setzt wer­den. Eine preis­li­che Vor­steue­rung, die den Wett­be­werb ver­engt, begrün­det das Risi­ko von Anfech­tun­gen oder Haf­tungs­vor­wür­fen wegen Unter­wert­ver­wer­tung.

Unse­re Kern­kom­pe­tenz

Unse­re öffent­lich bestell­ten und ver­ei­dig­ten Ver­stei­ge­rer (Auk­tio­na­to­ren) sind stra­te­gisch und ope­ra­tiv auf die Ver­wer­tung auf­grund ver­trag­li­cher oder gesetz­li­cher Pfand­rech­te in Distres­sed- und Enforce­ment-Situa­tio­nen spe­zia­li­siert – ins­be­son­de­re auf die Ver­wer­tung von Unter­neh­mens­an­tei­len und IP-Rech­ten wie Mar­ken­rech­te, Paten­te, Lizen­zen, Domains sowie hoch­wer­ti­ge Sach­gü­ter.

 

Unse­re Stär­ken / Leis­tun­gen

  • Rechts­kon­for­me Abwick­lung: Jeder Schritt erfolgt doku­men­tiert, nach­voll­zieh­bar und auf die Anfor­de­run­gen von Gericht und Siche­rungs­neh­mer aus­ge­legt; das mini­miert Haf­tungs­ri­si­ken und erhöht die Pro­zess­ak­zep­tanz.
  • Bewähr­te Pro­zess­struk­tur & Erfah­rung: Lang­jäh­ri­ge, pra­xis­er­prob­te Ver­wer­tung von Rech­ten aller Art; fach­spe­zi­fi­sches Auk­ti­ons­de­sign.
  • Zügi­ge Ver­fah­ren­sum­set­zung: Umset­zung ab Auf­trags­er­tei­lung mit Regel­lauf­zeit 3–6 Wochen.
  • Grenz­über­schrei­ten­de Abwick­lungs­kom­pe­tenz: Cross-Bor­der-Erfah­rung in Struk­tu­rie­rung und Durch­füh­rung der Ver­wer­tung.
  • Bewähr­tes Ver­trags­werk: Erprob­te Ver­trags­do­ku­men­ta­ti­on in allen Pro­zess­pha­sen; ein­schließ­lich Über­tra­gungs­ver­ein­ba­rung zur Umset­zung im Han­dels­re­gis­ter.
  • Eva­lu­ie­rung der Kauf­in­ter­es­sen­ten: Qua­li­fi­zie­rung von Finanz­in­ves­to­ren, stra­te­gi­schen Inves­to­ren, spe­ku­la­tiv ori­en­tier­ten Inves­to­ren sowie Käu­fern auf Grund­la­ge  1239 BGB.
  • Inter­na­tio­na­le Reich­wei­te: Digi­ta­le Ver­mark­tung und inter­na­tio­na­le Bie­ter­krei­se erhö­hen die Nach­fra­ge (insb. IP-Rech­te, Unter­neh­mens­an­tei­le, stand­ort­ge­bun­de­ne Assets) und schaf­fen einen plau­si­blen Markt.
  • Dis­kri­mi­nie­rungs­frei­er Bie­ter­kreis & Com­pli­ance: Ein­bin­dung vom Gläu­bi­ger benann­ter Kauf­in­ter­es­sen­ten; Regis­trie­rung geprüf­ter Inter­es­sen­ten (KYC/AML/Sanctions) und Boni­täts­fest­stel­lung.
  • Mit­wir­kung des Schuld­ners / Unter­la­gen­an­for­de­rung: Auf­for­de­rung zur Bereit­stel­lung aktu­el­ler Unter­la­gen zur Befül­lung des VDR gemäß ver­trag­li­chen Koope­ra­ti­ons­pflich­ten und Covenants.
  • Online-Live-Ver­stei­ge­rung: Live-Stream-Ver­stei­ge­rung rechts­kon­form gemäß § 383 BGB n.F.; Über­tra­gung über deut­schen Ser­ver mit gerin­ger Latenz.
  • Trans­pa­renz bis zum Abschluss: Kla­re Zeit- und Erlös­pla­nung bei kur­zer Lauf­zeit; öffent­li­che Bekannt­ma­chung gemäß § 1237 BGB; regel­mä­ßi­ge Reports; struk­tu­rier­ter, belast­ba­rer Daten­raum auf deut­schem Ser­ver (VDR/NDA) sowie plau­si­ble Doku­men­ta­ti­on.

 

Maß­stab der Ver­fah­rens­füh­rung

Der öffent­lich bestell­te und ver­ei­dig­te Ver­stei­ge­rer han­delt gewis­sen­haft, pflicht­ge­bun­den, neu­tral und sach­ver­stän­dig. Der Maß­stab ist die sorg­fäl­ti­ge, markt­üb­li­che, nach­voll­zieh­ba­re und doku­men­tier­te Ver­fah­rens­füh­rung unter Wah­rung der Inter­es­sen aller Betei­lig­ten. Er schul­det eine markt­ge­rech­te, trans­pa­ren­te und chan­cen­glei­che Durch­füh­rung. Er darf weder eine evi­dent sit­ten­wid­ri­ge Unter­be­wer­tung (§ 138 BGB) her­bei­füh­ren noch kol­lu­siv zusam­men­wir­ken oder Bie­ter sys­te­ma­tisch abschot­ten. Der Aus­ruf­preis auf­grund Plau­si­bi­li­täts­be­wer­tung ist ein Ver­fah­rens­in­stru­ment. Der Zuschlag stellt den Markt­wert fest.

 

Effi­zi­en­te Pro­zes­se und inno­va­ti­ve Lösun­gen

Von uns ent­wi­ckel­te opti­mier­te und bewähr­te Ablauf­pro­zes­se garan­tie­ren eine effi­zi­en­te und rechts­kon­for­me Ver­wer­tung — kurz­fris­tig und schnell.

Wir bin­den KI in unse­re Pro­zes­se ein.

Wir nut­zen geset­zes­kon­for­me, moder­ne Metho­den für  Online-Live-Ver­stei­ge­run­gen,

Vir­tu­el­ler Daten­raum (NDA), Ser­ver in Deutsch­land

Rechts­si­cher­heit

Der Aus­schluss jeg­li­cher Gewähr­leis­tung bei der Ver­stei­ge­rung schützt Gläu­bi­ger vor nach­träg­li­chen Ansprü­chen.

Gut­gläu­bi­ger Erwerb beim Ver­kauf von Pfän­dern bie­tet Sicher­heit gegen­über Ansprü­chen Drit­ter.

Die Wert­fest­stel­lung erfolgt unwi­der­ruf­lich durch hoheit­li­chen Akt.

Rechts­kon­for­me Abwick­lung in allen Ver­fah­rens­schrit­ten.

Markt­ex­per­ti­se

Unse­re Kom­pe­tenz umfasst die Ana­ly­se natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Märk­te für Rech­te, Unter­neh­mens­an­tei­le, Paten­te, Mar­ken und Gegen­stän­de aller Art.

Als Export-Kauf­leu­te kor­re­spon­die­ren wir mehr­spra­chig über inter­na­tio­na­le Absatz­ka­nä­le.

Wir bie­ten als aus­ge­wie­se­ne Exper­ten auf dem Gebiet ein gutes Preis- /Leistungsverhältnis.

Netz­werk und Kun­den­stamm

Wir ver­bin­den tra­di­tio­nel­le Print-Kom­mu­ni­ka­ti­on mit inno­va­ti­ven Stra­te­gien, die Video‑, Audio- und Text­for­ma­te ver­ei­nen, und errei­chen damit eine brei­te natio­na­le wie inter­na­tio­na­le Ziel­grup­pe.

Durch ein aus­ge­bau­tes Netz­werk, eta­blier­ten Kun­den­stamm für Waren und Rech­te aller Art und inten­si­ve fall­be­zo­ge­ne Recher­che schaf­fen wir kurz­fris­tig Märk­te für (neue) Kauf­in­ter­es­sen­ten.

Wie wir mit Gläu­bi­gern zusam­men­ar­bei­ten

Unse­re Funk­ti­on
Wir sind kein Voll­stre­ckungs­or­gan des Staa­tes. Als öffent­lich bestell­te, ver­ei­dig­te Ver­stei­ge­rer sind wir bei Pfand­ver­wer­tun­gen ein Teil der Rechts­pfle­ge. Wir tra­gen zur Pro­blem­lö­sung bei. Dabei ver­fol­gen wir den kauf­män­ni­schen Weg, denn die Leis­tungs­stö­rung von Ver­trä­gen hat fast immer kauf­män­ni­sche Ursa­chen. Es ist des­halb die effek­tivs­te Hand­lungs­wei­se, das Pro­blem fair zu lösen. So wird die best­mög­li­che For­de­rungs­rea­li­sie­rung für Gläu­bi­ger und die Redu­zie­rung der Ver­bind­lich­kei­ten für Schuld­ner bewirkt. Wir agie­ren unab­hän­gig und unpar­tei­isch. Wir sind nicht Dienst­leis­ter des Gläu­bi­gers, son­dern eine auf ihre Unab­hän­gig­keit im Ver­wer­tungs­ver­fah­ren ver­ei­dig­te Instanz. Wir wer­den ein­ge­schal­tet zur Wah­rung der Eigen­tums­rech­te, auch der des Schuld­ners, auf­grund des Selbst­hil­fe ver­bie­ten­den Staa­tes.

Beson­de­re Sach­kun­de
Der Gesetz­ge­ber gibt vor, dass ein öffent­lich bestell­ter und ver­ei­dig­ter Ver­stei­ge­rer über beson­de­re Sach­kun­de ver­fügt. Dar­un­ter ver­steht man über­durch­schnitt­li­che Fach­kennt­nis­se sowie umfas­sen­de prak­ti­sche Erfah­rung. Ein zu bestel­len­der Ver­stei­ge­rer besitzt fun­dier­tes Rechts- und Fach­wis­sen, lang­jäh­ri­ge Berufs­er­fah­rung und beson­de­re Ver­trau­ens­wür­dig­keit und ragt aus dem Kreis sei­ner Berufs­kol­le­gen her­aus.

Wir ver­ei­nen umfas­sen­de Exper­ti­se mit höchs­ter fach­li­cher Qua­li­fi­ka­ti­on, um Pfand­rech­te gezielt und effi­zi­ent durch­zu­set­zen – mit dem Ziel, sowohl für Gläu­bi­ger als auch Schuld­ner kurz­fris­tig wirt­schaft­lich opti­ma­le Lösun­gen zu bewir­ken. Unse­re lang­jäh­ri­ge Erfah­rung befä­higt uns, natio­na­le und inter­na­tio­na­le Märk­te prä­zi­se zu ana­ly­sie­ren und opti­ma­le Absatz­mög­lich­kei­ten für Rech­te wie Unter­neh­mens­an­tei­le oder Paten­te und Gegen­stän­de aller Art gezielt zu erschlie­ßen. Je nach Auf­ga­ben­stel­lung stel­len wir inter­dis­zi­pli­nä­re Teams aus unse­rem Netz­werk zusam­men, um maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen zu ent­wi­ckeln. Unser Ziel ist es, Gläu­bi­gern dabei zu beglei­ten, ihre For­de­run­gen zeit­nah durch­zu­set­zen, und gleich­zei­tig dazu bei­zu­tra­gen, die Ver­bind­lich­kei­ten der Schuld­ner zu redu­zie­ren.

Wofür wir ste­hen

Unser Berufs­stand hat in Deutsch­land sei­nen Ursprung in den Zei­ten der Han­se, einer Epo­che, die von den Grund­wer­ten des han­sea­ti­schen Kauf­manns geprägt war. Die­se Wer­te – Inte­gri­tät, Ver­läss­lich­keit und das Stre­ben nach kauf­män­ni­schen Lösun­gen – bil­den das Fun­da­ment unse­rer Unter­neh­mens­kul­tur. Für den frei­en han­sea­ti­schen Kauf­mann ist es selbst­ver­ständ­lich, Pro­ble­me zunächst auf wirt­schaft­li­chem Wege zu lösen. Die­ser Tra­di­ti­on füh­len wir uns ver­pflich­tet. Sie prägt nicht nur unse­re Arbeits­wei­se als öffent­lich bestell­te und ver­ei­dig­te Ver­stei­ge­rer, son­dern auch die part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit mit unse­ren Auf­trag­ge­bern.

Empa­thie
Die For­de­rungs­rea­li­sie­rung auf­grund von Pfand­rech­ten ist für Gläu­bi­ger und Schuld­ner oft eine außer­ge­wöhn­li­che und belas­ten­de Situa­ti­on. Für uns hin­ge­gen gehört die Umset­zung von Pfand­rechts­ver­wer­tun­gen zur täg­li­chen Pra­xis. Dabei ver­ste­hen wir uns nicht als Voll­stre­ckungs­or­gan, son­dern als Part­ner, der die Inter­es­sen bei­der Sei­ten respekt­voll berück­sich­tigt.

Wir neh­men uns der zugrun­de lie­gen­den Pro­ble­me mit Empa­thie an und ent­wi­ckeln indi­vi­du­el­le, pass­ge­naue Lösun­gen. Tole­ranz und Respekt bil­den die Grund­la­ge unse­res Han­delns. Indem wir uns in die Lage aller Betei­lig­ten ver­set­zen, schaf­fen wir einen Rah­men, in dem For­de­run­gen ver­ant­wor­tungs­voll aus­ge­gli­chen und offe­ne Ver­bind­lich­kei­ten redu­ziert wer­den kön­nen – stets im Geist gegen­sei­ti­ger Wert­schät­zung.

In eini­gen Fäl­len begeg­nen wir schwie­ri­gen Schuld­nern, die sich obstruk­tiv und irra­tio­nal ver­hal­ten und dabei oft gegen ihre eige­nen Inter­es­sen han­deln. Unse­re lang­jäh­ri­ge Erfah­rung ermög­licht es uns, sol­che Situa­tio­nen pro­fes­sio­nell zu dees­ka­lie­ren und die Kom­mu­ni­ka­ti­on von einer emo­tio­nal-aggres­si­ven auf eine sach­li­che Ebe­ne zu brin­gen.

Die Berech­ti­gung der For­de­run­gen steht in den meis­ten Fäl­len außer Fra­ge. Den­noch wird häu­fig ver­sucht, durch die Suche nach Form­feh­lern die öffent­li­che Ver­stei­ge­rung zu ver­hin­dern. Für uns hat daher die voll­stän­di­ge und prä­zi­se Ein­hal­tung aller gesetz­li­chen Vor­ga­ben obers­te Prio­ri­tät.

Unter­neh­mer­geist

Wir ver­ste­hen die Her­aus­for­de­run­gen unter­neh­me­ri­schen Han­delns und wis­sen, was Unter­neh­men zum Erfolg führt. Unter­neh­mer­sein bedeu­tet für uns auch, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men – für Ent­schei­dun­gen, Lösun­gen und deren Kon­se­quen­zen.
Mit die­sem Ver­ständ­nis ent­wi­ckeln wir inno­va­ti­ve und nach­hal­ti­ge Stra­te­gien, um Gläu­bi­gern eine schnel­le und effi­zi­en­te Rea­li­sie­rung ihrer For­de­run­gen zu ermög­li­chen. Unser Ansatz ver­bin­det Weit­blick mit Prag­ma­tis­mus und zielt dar­auf ab, wirt­schaft­li­che Inter­es­sen ver­ant­wor­tungs­voll und zukunfts­ori­en­tiert zu gestal­ten.

Exzel­lenz

Exzel­lenz und Inno­va­ti­on – für Erfolg auf höchs­tem Niveau: Wir ste­hen für her­aus­ra­gen­de Ergeb­nis­se und set­zen Maß­stä­be für mess­ba­ren und nach­hal­ti­gen Erfolg. Unser Anspruch an Exzel­lenz prägt alles, was wir tun, von der stra­te­gi­schen Pla­nung bis zur Zusam­men­ar­beit mit Gläu­bi­gern und Schuld­nern.
Dabei ver­fol­gen wir stets das Ziel, das Bes­te zu errei­chen – durch Prä­zi­si­on, Enga­ge­ment und eine kon­se­quen­te Ori­en­tie­rung an den höchs­ten Stan­dards. Exzel­lenz ist für uns nicht nur ein Anspruch, son­dern unser Ver­spre­chen.

Wenn Sie von einem For­de­rungs­fall betrof­fen sind.

Der „One-Size-Fits-All“-Ansatz ist bei der Rea­li­sie­rung von For­de­run­gen durch ver­trag­li­che oder gesetz­li­che Pfand­rech­te oft nicht ziel­füh­rend. Jeder Fall erfor­dert eine indi­vi­du­el­le Betrach­tung und maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen.

Gern bie­ten wir Ihnen an, Ihren Fall in einem ers­ten, kos­ten­frei­en 30-minü­ti­gen Gespräch mit uns zu erör­tern: Wir erläu­tern dabei die wesent­li­chen Vor­aus­set­zun­gen der öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung sowie unse­re Funk­ti­on und las­sen uns Ihren Sach­ver­halt kurz skiz­zie­ren. Im Anschluss über­sen­den wir Ihnen ein kom­pak­tes Hand­out mit den maß­geb­li­chen Eck­punk­ten sowie unse­rer Leis­tungs­be­schrei­bung.

Gemein­sam ana­ly­sie­ren wir Ihre Situa­ti­on und klä­ren, ob eine Zusam­men­ar­beit sinn­voll ist.

Wir freu­en uns auf Ihre > Kon­takt­auf­nah­me.

Wenn eine Sicher­hei­ten­ver­wer­tung
zeit­kri­tisch und ver­trau­lich umzu­set­zen ist:
Kon­tak­tie­ren Sie uns.